Herzlich willkommen auf Gut Eglsee!

Gut Eglsee ist einer der wenigen vollarrondierten landwirtschaftlichen Großbetriebe im Gäuboden. Nach Eglsee führen drei Eschenalleen, die weithin sichtbar sind und genau den Mittelpunkt des fruchtbaren Gäubodens, der Kornkammer Bayerns, darstellen. Der Gutshof liegt direkt auf den fruchtbaren Lössterrassen. Der Blick vom Hof geht über das weite Donautal bis in die Höhenzüge des Bayerischen Waldes. Besonders markant ist hierbei der geomorphologisch herausragende Bogenberg mit seiner typisch niederbayerischen Wallfahrtskirche.

Das Gut wurde 1891 durch Carl Phillip Paul Beckmann (Carl I.), jüngster Sohn des hessischen Gutsbesitzers George Carl Beckmann, erworben und ist seitdem Stammsitz der Familie Carl Beckmann in Bayern.

Der Hof gilt in der deutschen und bayerischen Landwirtschaft stets als ein Vorbild für maschinelle Innovationen, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft und modernste Anbaumethoden. Insbesondere die Einführung des ersten Dampfpflugs, der Lanz-Bulldogs oder der Claas-Mähdrescher, waren Meilensteine in der Landtechnik. Zudem ist der Anspruch, sich für das Allgemeinwohl und für die eigenen Überzeugungen einzusetzen, immer lebendiger Mittelpunkt der Familientradition geblieben. Es wurde nicht nur der bayerische Zuckerrübenverband, der Verband der bayerischen Spiritusbrennereien, sondern beispielsweise auch das Milchwerk Straubing oder der Club der Landwirte initiiert. Dieses Selbstverständnis, sich für das Wohl der Region und die Berufskollegen einzusetzen, ist bis heute Aufgabe und Vorgabe – inzwischen in fünfter Generation.

Wir laden Sie ein, sich einen kleinen Einblick in das Tun und Engagement der Familie Carl Beckmann in Bayern und dem Gutskontor Eglsee zu verschaffen.