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Auf Gut Eglsee gibt es unterschiedlichste Gebäudekomplexe. Die ältesten Bauten sind aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Dazu gehören der große Kuhstall, die historische Hofscheune oder das alte Gutshaus mit Gutsverwaltung. Umfangreiche Um- oder Ausbauten sowie Erweiterungen wurden durch Carl Phillip Paul Beckmann  (Carl I.) zwischen 1891 und 1930 realisiert. So entstand auch die Gutsbrennerei, die im Gründerzeitstil errichtet wurde und heute als Industriedenkmal gilt.

1920 wurde von Carl Eugen Beckmann (Carl II.) und seiner Frau Elisabeth das Herrenhaus errichtet. Die Architekturidee stammt von Carl I (er pante zunächst ein großes 3-flügliches Herrenhaus auf der Weiherwiese mit Landschaftspark.

Ein vollautomatisches Lagerhaus mit vier Silotürmen und ein unterirdischer Kartoffelkeller, der mittels Schwemmkanälen mit der Brennerei verbunden ist, waren die Projekte von Carl Heinrich Beckmann (Carl III.) – in der damaligen Zeit sensationell fortschrittlich.

Unterschiedliche Scheunen für Gerätschaften und Technik spiegeln die jeweilige Erbauerzeit wider. Zwei voll ausgestattete Schmieden, eine Tankstelle, ein Milchverarbeitungsraum und eine Bäckerei sowie Metzgerei zeigen die vielfältigen Aufgaben eines Gutsbetriebs. Als Besonderheit finden sich auf Eglsee historische Bienenhäuser, die Carl II. errichtet hatte. Der zweite Beckmann hatte neben der Jagd ein großes Faible für diese fleißigen Tierchen. Heute ist ein modernen Cubus als Bienenhaus entstanden (Land der Bienen Gut Eglsee). Das Lagerhaus wurde zu großzügigen Künstlerateliers umgebaut (Hanseatisches Atelier Gut Eglsee).

Carl Friedrich Max Beckmann (Carl IV.) hat den Hof an die modernen Anforderungen der Landwirtschaft und die großen Maschinen und Traktoren angepasst und zwei große Maschinenhallen errichtet. Heute ist es unser Bestreben, die vielen Gebäude zu unterhalten und auch zeitgemäßen Nutzungen zuzuführen. So wurden 2013 und 2014 die Gutsbrennerei und die ehemaligen Landarbeiterhäuser saniert. Es entstanden hochwertige Wohnungen für externe Mieter, die alle mit eigenen Terrassen, Gärten oder Freisitzen ausgestattet sind. Eine authentische Farbgebung anhand von alten Fotos sollte den Gebäuden eine eigene Note geben. Die große Nachfrage nach einem Leben in den alten Gemäuern gibt uns auf diesem Weg der Weiterentwicklung der Gebäude Recht: Denn diese Symbiose aus dem Leben auf einem Landgut und zugleich der Nähe zur Straubinger Altstadt ist und bleibt einmalig.